
Kronen Zeitung
NACH FINALNIEDERLAGE
Altacher Routiniers trauern letzter Chance nach
Eine hervorragende Leistung von der man sich nichts kaufen kann. Das war der Grundtenor der Altacher Spieler nach der 2:4-Niederlage im ÖFB-Cupfinale gegen einen sehr starken LASK. Besonders die älteren Spieler in den Reihen der Vorarlberger trauerten ihrer vermutlich allerletzten Titelchance nach.
„Das war wohl meine letzte Möglichkeit, einen großen Titel zu holen“, meinte ein bitter enttäuschter Benedikt Zech nach den 130 packenden Final-Minuten. „Wir dürfen mit unserer Leistung zufrieden sein, mit dem Ergebnis aber ganz und gar nicht.“ Zech, Lukas Jäger und auch Mike Bähre ärgerte nicht nur das verlorene Spiel, sondern auch die Tatsache, dass Schiedsrichter Julian Weinberger in der Verlängerung vor dem entscheidende dritten LASK-Tor eine Verletzung von Ousmane Diawara und Bähre ignorierte. Und Altach damit mit neun gegen elf verteidigen musste. Was die Linzer tatsächlich zur 3:2-Führung nutzten. „Wir haben alles reingehauen was wir hatten. Der Ausgleich des LASK fiel in einer Phase, in der wir das Spiel sehr gut unter Kontrolle hatten“, ärgerte sich Kapitän Jäger.
Greil dankt der medizinischen Abteilung
Ein Altacher war zumindest ein wenig zufrieden. Denn Patrick Greil war glücklich, überhaupt spielen zu können. „Die medizinische Abteilung hat grandiose Arbeit geleistet, sie haben mich täglich vier Stunden behandelt, und das richtig gut, sonst wäre es sich nicht ausgegangen.“
Nächstes entscheidendes Spiel wartet
Bähre dachte nach dem Cupfinale schon wieder an das Heimspiel gegen das Bundesliga-Schlusslicht Wolfsberg am Montag (18.30): „Das Cupfinale wird uns in den Köpfen nicht blockieren, spätestens am Samstagmorgen beginnt die Arbeit auf das Montags-Spiel.“
„Regenerieren, Köpfe freimachen, die gute Leistung vom Finale mitnehmen für das nächste entscheidende Spiel“, gibt Trainer Ognjen Zaric die Marschroute vor. Die Ansetzung der Spiele von LASK und Altach sorgt für Ärger: „Ich verstehe nicht, warum man die Cupfinalisten in der Liga bestrafen muss, beide stehen vor entscheidenden Spielen“, giftete LASK-Kapitän Sascha Horvath.
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